Vermögensaufbau
Inflation und Kaufkraft: warum Nichtstun auch ein Risiko ist
Viele denken, Geld auf dem Konto sei das Sicherste überhaupt. Ich erkläre dir ruhig und mit Zahlen, warum auch das ein stilles Risiko hat: die Inflation.
Was Inflation mit deinem Geld macht
Inflation bedeutet, dass die Preise über die Zeit steigen. Für dieselbe Summe bekommst du also später weniger. Die Europäische Zentralbank strebt mittelfristig eine Inflationsrate von 2 Prozent an. Das klingt nach wenig, summiert sich über die Jahre aber deutlich auf.
Ein einfaches Rechenbeispiel
Nehmen wir an, die Inflation liegt konstant bei den angestrebten 2 Prozent pro Jahr und dein Geld liegt unverzinst auf dem Konto. Dann sieht die Kaufkraft von heute 100 Euro so aus:
Dein Geld auf dem Konto wird also nicht weniger, aber du kannst dir dafür mit der Zeit weniger leisten. Genau das übersehen viele, wenn sie sagen: „Ich lasse es lieber einfach liegen."
Warum das gerade für die Vorsorge wichtig ist
Eine Reserve für Notfälle gehört selbstverständlich auf ein sicher verfügbares Konto, das ist richtig und wichtig. Für Geld, das viele Jahre nicht gebraucht wird, ist die Inflation aber ein Faktor, den man kennen sollte. Wer langfristig plant, stellt sich deshalb oft die Frage, wie sich zumindest ein Teil des Vermögens gegen den Kaufkraftverlust behaupten kann.
Mein Fazit
Nichtstun fühlt sich sicher an, ist aber nicht automatisch ohne Risiko. Ich helfe dir, in Ruhe zu sortieren, welcher Teil deines Geldes jederzeit verfügbar bleiben sollte und welcher Teil langfristig für dich arbeiten könnte. Kostenlos und ohne Druck.
Quellen
- Europäische Zentralbank: Das Inflationsziel von 2 Prozent. ecb.europa.eu
- Deutsche Bundesbank: Europäische Zentralbank aktualisiert geldpolitische Strategie. bundesbank.de